Eine Hausgemeinschaft entfernte zwei Parkplatzflächen, schuf eine Mulde, pflanzte heimische Sträucher und ließ eine Hecke wachsen. Nach dem ersten Sommer summten Wildbienen, Spatzen tauchten auf, und an Hitzetagen blieb der Hof deutlich angenehmer. Der Erfolg überzeugte die Nachbarschaft, die Zäune durchlässig machte und weitere Trittsteine ergänzte. So verbanden sich drei Höfe zu einem grünen Band, das heute als stiller Pfad wahrgenommen wird.
Entlang einer Bahntrasse vernetzten Pächter mehrere Parzellen mit blühenden Säumen, Sandlinsen und Igel-Durchlässen. Einmal im Monat werden Beobachtungen gesammelt, Fotos verglichen und Lücken geschlossen. Innerhalb eines Jahres stiegen Insektenbeobachtungen sichtbar an, und Amseln nutzten neue Hecken als Deckung. Die Kleingartenanlage wurde so zum verbindenden Abschnitt zwischen zwei Parks und inspirierte angrenzende Straßen, die eigenen Vorgärten naturnah umzugestalten.
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